Schwindel 1

Schwin­del

Schwin­del 

Wenn sich alles dreht und Sie den Boden unter sich nur mehr schwan­kend wahr­neh­men, sind Sie mit die­sen Schwin­del­ge­füh­len nicht allei­ne. Gera­de mit zuneh­men­dem Alter neh­men die Beschwer­den mit dem Gleich­ge­wicht zu. Die Unsi­cher­heit, die dar­aus resul­tiert, kann sehr groß sein und Ihre Lebens­qua­li­tät nega­tiv beein­flus­sen. Aber war­um ist das so und wel­che Ursa­chen kann Schwin­del haben?

Wie kommt es zu Schwin­del?

Damit wir unser Gleich­ge­wicht in allen Lebens­la­gen und Bewe­gun­gen hal­ten kön­nen, arbei­ten drei Sys­te­me zusam­men. Das zen­tra­le Organ ist das ves­ti­bu­lä­re Sys­tem, zu dem das Gleich­ge­wichts­or­gan im Innen­ohr, der Gleich­ge­wichts­nerv und die Ner­ven­bah­nen im Gehirn gehö­ren. Ergän­zend lie­fern unse­re Augen und der Tast­sinn bestän­dig Infor­ma­tio­nen, wo und wie wir uns bewe­gen. Im Hirn­stamm lau­fen all die­se Wahr­neh­mun­gen zusam­men und das Gehirn koor­di­niert in wei­te­rer Fol­ge alle Bewe­gungs­ab­läu­fe. Tritt nun eine Stö­rung in die­sem kom­ple­xen Sys­tem auf, kommt es zu Schwin­del. 

Wel­che unter­schied­li­chen For­men von Schwin­del gibt es?

Schwin­del kann in ver­schie­de­nen Aus­prä­gun­gen auf­tre­ten und von weni­gen Sekun­den bis zu Tagen dau­ern. Die häu­figs­ten sind:

  • Dreh­schwin­del

Die Pati­en­ten erle­ben Schein­be­we­gun­gen und füh­len sich all­ge­mein sehr unsi­cher auf den Bei­nen. Es dreht sich etwas in ihnen oder die Umge­bung kreist um sie her­um.

  • Sys­te­ma­ti­scher Schwin­del

Unter dem Begriff sys­te­ma­ti­scher Schwin­del wer­den der Schwank­schwin­del, bei dem das Gefühl des Schwan­kens im Vor­der­grund steht, der Lift­schwin­del und eine Fall­nei­gung zusam­men­ge­fasst.

  • Benom­men­heits­schwin­del

Beim Benom­men­heits­schwin­del kla­gen die Pati­en­ten über ein dau­er­haf­tes Schwin­del­ge­fühl in Form von Benom­men­heit oder Tau­me­lig­keit.

Wel­cher Ursa­chen kann Schwin­del haben? 

Schwin­del kann ganz harm­lo­se Grün­de haben, etwa zu wenig Schlaf, kör­per­li­che Über­for­de­rung, nied­ri­ger Blut­druck oder auch eine neue Bril­le. Man­chen Men­schen wird schwin­de­lig, wenn sie auf einem hohen Gebäu­de sind oder wäh­rend einer Bus- oder Schiff­fahrt. Wei­te­re oft zu fin­den­de Ursa­chen für Schwin­del sind:

  • Ohr­stein­chen

Dabei lei­den die Pati­en­ten unter Dreh­schwin­del­an­fäl­len, sobald eine Lage­ver­än­de­rung des Kop­fes erfolgt wie beim Hin­le­gen oder Auf­ste­hen. Bei die­sem soge­nann­ten Lage­rungs­schwin­del sind oft Übel­keit und Seh­stö­run­gen als Begleit­sym­pto­me zu fin­den. Vor allem älte­re Men­schen lei­den unter die­sem Schwin­del, der auch spon­tan wie­der ver­schwin­den kann. Der Grund kön­nen Ohr­stein­chen sein, die durch Abnüt­zungs­er­schei­nun­gen ent­ste­hen und sich im Innen­ohr abla­gern.

  • Nacken­ver­span­nun­gen oder Fehl­hal­tun­gen der Hals­wir­bel­säu­le

Ver­let­zun­gen, Alte­rungs­pro­zes­se, Fehl­hal­tun­gen oder Mus­kel­ver­span­nun­gen der Hals­wir­bel­säu­le kön­nen sich auf die Ner­ven­bah­nen, die für die Gleich­ge­wichts­funk­ti­on eine Rol­le spie­len, aus­wir­ken.

  • Mor­bus Meniè­re

Plötz­li­che Dreh­schwin­del­at­ta­cken, eine Hör­min­de­rung, Tin­ni­tus auf einem Ohr sowie Übel­keit sind die typi­schen Sym­pto­me der Meniè­re-Krank­heit.

  • Bila­te­ra­le Ves­ti­bulo­pa­thie
  • Dabei sind das Gleich­ge­wichts­or­gan und Tei­le der Gleich­ge­wichts­ner­ven in ihrer Funk­ti­on gestört. Beim Sit­zen oder Lie­gen sind die Sym­pto­me deut­lich leich­ter.
  • Schwin­del­mi­grä­ne
  • Arte­rio­skle­ro­se und Blut­hoch­druck
  • Schlag­an­fall (Apop­lex)

Ein Schlag­an­fall kann sich neben Sprach­stö­run­gen und ein­sei­ti­gen Läh­mungs­er­schei­nun­gen auch durch Schwin­del­at­ta­cken und Gang­un­si­cher­heit zei­gen. Das ist ein Not­fall, der so schnell wie mög­lich in einem Kran­ken­haus behan­delt wer­den muss!

  • Neben­wir­kung von Medi­ka­men­ten
  • Schwin­del durch psy­chi­sche Belas­tun­gen

Schwin­del kann in Zusam­men­hang mit Situa­tio­nen, die Ängs­te aus­lö­sen oder auch mit Depres­sio­nen ein­her­ge­hen.

Was kann ich in meiner Praxis bei Schwin­del für Sie tun? 

Schwin­del hat sehr viel­fäl­ti­ge Ursa­chen. Bevor wir mit einer The­ra­pie begin­nen, möch­te ich die Ursa­chen für Ihre Schwin­del­be­schwer­den ken­nen. Im Rah­men einer aus­führ­li­chen Ana­mne­se erör­tern wir auch Ihre Kran­ken­ge­schich­te und machen uns gemein­sam auf die Suche nach Aus­lö­sern. Wenn mög­lich, behe­ben wir die Ursa­che. Bei jedem Behand­lungs­an­satz möch­te ich Ihnen mehr Sicher­heit trotz Schwin­dels geben und Ihre Lebens­qua­li­tät stei­gern. Gute Erfah­run­gen habe ich bei Schwin­del, der durch Ver­span­nun­gen der Hals­wir­bel­säu­le oder des Nackens aus­ge­löst wird, mit der Atlasreflex­therapie gemacht.

 

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Bernadette Sauter
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