Atlasreflextherapie 1

Atlasreflex­therapie

Atlasreflex­therapie

Die Atlasreflex­therapie ist ein neu­ro­phy­sio­lo­gi­sches Kon­zept, das den 1. Hals­wir­bel (Atlas) dau­er­haft und schmerz­frei in sei­ne natür­li­che Posi­ti­on zurück­brin­gen will. Sie wirkt auf das Gleich­ge­wichts­sys­tem, den Mus­kel­to­nus, die Eigen­wahr­neh­mung und auf das Schmerz­emp­fin­den. Die Atlasthe­ra­pie ist eine Impulsthe­ra­pie, bei der im Gegen­satz zur Chi­ro­the­ra­pie kei­ne Mani­pu­la­ti­on der Gelen­ke durch­ge­führt wird. Eine ein­ma­li­ge Anwen­dung ist oft­mals aus­rei­chend.

Ein ver­scho­be­ner Atlas kann die Ursa­che vie­ler Beschwer­den sein, ohne dass Sie Ihre Sym­pto­me dar­auf zurück­füh­ren kön­nen.

Was ist der Atlas und war­um ist er so wich­tig?

Der ers­te Hals­wir­bel (Atlas) trägt den Kopf und ist das Bin­de­glied zwi­schen Kopf und Wir­bel­säu­le. Unten schließt sich der zwei­te Hals­wir­bel­kör­per (Axis) an, der sich durch sei­ne spe­zi­el­le Form unter dem Atlas dre­hen kann.

Die Schä­del­ba­sis, Atlas und Axis sind über Kap­seln, Bän­der und ein die Mus­ku­la­tur stark ver­bun­den. Zusätz­lich sind hier vie­le Sen­so­ren des Kör­pers vor­han­den, die unter ande­rem die Stel­lung der ein­zel­nen Gelen­ke zuein­an­der sowie den Span­nungs­zu­stand des gesam­ten Mus­kel- und Seh­nen­sys­tems mes­sen. Die­se Sen­so­ren sind mit dem Gleich­ge­wichts­or­gan ver­bun­den und steu­ern so die Grob- und Fein­mo­to­rik und die Schmerz­wahr­neh­mung.

Die Fol­gen einer Fehl­stel­lung des Atlas

Der Atlas kann sich durch Unfäl­le, Stür­ze oder Fehl­be­las­tun­gen in sei­ner Posi­ti­on ver­än­dern. Durch die­se Fehl­stel­lung des Atlas kann das Gehirn ein fal­sches Signal erhal­ten, auf das der Kör­per reagiert – und zwar mit Schmer­zen und Beschwer­den. So kön­nen Kopf- und Nacken­schmer­zen, Bewe­gungs­stö­run­gen, Becken­stö­rung und Tin­ni­tus ent­ste­hen.

Wie kön­nen Sie sich eine Atlasreflex­therapie vor­stel­len?

Mit der Atlasthe­ra­pie möch­te ich den kor­rek­ten Infor­ma­ti­ons­fluss zum Gehirn wie­der her­stel­len. Als zer­ti­fi­zier­te Atlas­re­flexthe­ra­peu­tin benö­ti­ge ich kei­ne Mess­in­stru­men­te. Ich ertas­te das Atlas­ge­lenk mit mei­nen Fin­gern und beur­tei­le sei­ne Stel­lung im Ver­hält­nis zum Kopf. Ist Ihr Atlas nicht mehr in sei­ner rich­ti­gen Posi­ti­on, neh­me ich sanft und für Sie völ­lig schmerz­frei durch die elek­tro­me­cha­ni­schen Impul­se des Them­Per auf Ihren Atlas eine Kor­rek­tur vor. Die­ser Impuls löst nach den Erkennt­nis­sen der Atlasthe­ra­pie eine Ver­än­de­rung im Wahr­neh­mungs­mus­ter aus. Davor berei­te ich Ihre Mus­ku­la­tur mit einer Mas­sa­ge mit dem Them­Per auf die Behand­lung vor. Bei einem Nach­fol­ge­ter­min nach eini­gen Tagen kon­trol­lie­re ich den Atlas noch­mals und gebe Ihrer Nacken- und Hals­mus­ku­la­tur eine Mas­sa­ge.

Was ist Them­Per?

Bei der Them­Per-Tech­no­lo­gie han­delt es sich um ein spe­zi­ell für die Atlasreflex­therapie ent­wi­ckel­tes Gerät, das elek­tro­me­cha­ni­sche Mikro­be­we­gun­gen und damit Schwin­gun­gen erzeugt. Mit die­sem Gerät begin­ne ich die Behand­lung mit einer Tie­fen­mas­sa­ge der Mus­ku­la­tur rund um den 1. Hals­wir­bel und löse auch den Impuls auf Ihren Atlas aus.

Was unter­schei­det die Atlasreflex­therapie von ande­ren Metho­den?

Bei der Atlasthe­ra­pie mani­pu­lie­re ich im Gegen­satz zur Chi­ro­prak­tik oder ande­ren manu­el­len The­ra­pi­en Ihre Wir­bel nicht. Ich dre­he oder zie­he Ihren Kopf nicht und nei­ge auch Ihre Hals­wir­bel­säu­le nicht nach vor­ne oder hin­ten. Das bedeu­tet, dass das Risi­ko einer Ver­let­zung der Hals­wir­bel­säu­len­ar­te­rie nicht gege­ben ist. Vie­le Men­schen haben eine natür­li­che Blo­cka­de, wenn ihr Hals oder Kopf mani­pu­liert wer­den soll wie bei der Chi­ro­prak­tik. Die Atlasreflex­therapie wird nach meiner Erfah­rung von sol­chen Pati­en­ten sehr gut ange­nom­men, weil sie kei­ne manu­el­le Behand­lung dar­stellt.

Bit­te beach­ten Sie, dass die Atlasreflex­therapie nur von gut aus­ge­bil­de­ten The­ra­peu­ten durch­ge­führt wer­den soll!

Wann kann die Atlasthe­ra­pie ein­ge­setzt wer­den?

Ob die Atlasthe­ra­pie für Ihre Beschwer­den geeig­net ist, bespre­chen wir im Rah­men der Ana­mne­se. Auch wenn die Atlasreflex­therapie in ihrer Wirk­wei­se von der Schul­me­di­zin nicht aner­kannt wird, kann sie nach den Erfah­run­gen der Natur­heil­kun­de als ganz­heit­li­che Metho­de bei ver­schie­de­nen Beschwer­den ange­wandt wer­den. Dazu gehö­ren bei­spiels­wei­se Kopf­schmerzen und Migrä­ne, Schwin­del, Kie­fer­ge­lenks­schmer­zen, Tin­ni­tus, Beschwer­den nach einem Schleu­der­trau­ma, Mus­kel­ver­span­nun­gen und Rücken­schmer­zen. Auch Kin­der kön­nen von der Atlasthe­ra­pie pro­fi­tie­ren, wenn ein KISS-Syn­drom vor­liegt. 

Haben Sie noch Fra­gen zur Atlasreflex­therapie?

Ich beant­wor­te Ihnen die­se ger­ne, spre­chen Sie mich ein­fach an! 

Beson­de­rer Hin­weis zum Heil­mit­tel­wer­be­ge­setz (HWG):
Der in meiner Praxis ange­bo­te­nen Atlasreflex­therapie liegt kei­ner­lei Heil­ver­spre­chen zugrun­de. Aus den Tex­ten kann weder eine Lin­de­rung noch eine Bes­se­rung eines Krank­heits­zu­stan­des abge­lei­tet, garan­tiert oder ver­spro­chen wer­den. Bei der hier vor­ge­stell­ten Atlasreflex­therapie han­delt es sich um ein Ver­fah­ren der alter­na­ti­ven Medizin, das wis­sen­schaft­lich nicht aner­kannt ist. Alle Anga­ben über Eigen­schaf­ten, Wir­kun­gen und Indi­ka­tio­nen beru­hen auf den Erkennt­nis­sen und Erfah­run­gen inner­halb der Atlasreflex­therapie selbst.

Ter­min­an­fra­ge »

Sprechzeiten

Sprechzeiten nach vorheriger Vereinbarung.

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Meine Praxis befindet sich in Kelkheim im Taunus und ist sehr gut mit dem Auto sowie öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.  

Bernadette Sauter
Heilpraktikerin
Am Kirchplatz 41 - 43
65779 Kelkheim

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